Unser Leistungsspektrum im Bereich Kampfmittel umfasst:

  • Kampfmitteltechnische Freigabe von Bohransatzpunkten und Bohrungen
  • Baubegleitende Fachaufsicht (Bauaushubüberwachung)
  • Kampfmitteltechnische Freigabe von Verdachtsflächen
  • Durchführung, Beratung, Ausschreibung und Überwachung von Räumstellen
  • Übergabe aller erfassten Daten in digitaler Form
  • Historische Vorerkundung (Luftbildauswertung) von Kampfmittelverdachtsflächen
  • Identifizierung und Bergung von Kampfmitteln

Für alle Teilbereiche verfügen wir über die notwendigen Zulassungen nach §§ 7, 20 und 32 SprengG.

Darüber hinaus sind wir präqualifiziert als Unternehmen im Baufach für den Bereich der Kampfmittelräumung im Sinne der Leitlinie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit der Register-Nr.: 011.130034.

Für weitergehende Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

Grundlagen

In Folge der beiden Weltkriege und im Bereich von Nachnutzungen ehemaliger militärischer Liegenschaften verblieben Kampfmittel mit entsprechendem Gefährdungspotential als Hinterlassenschaften im Untergrund.

Die Arbeitshilfe Kampfmittelräumung des Bundes definiert hierbei Kampfmittel als

„gewahrsamslos gewordene, zur Kriegsführung bestimmte Gegenstände und Stoffe militärischer Herkunft und Teile solcher Gegenstände, die

  • Explosivstoffe oder Rückstände dieser Stoffe enthalten oder aus Explosivstoffen oder deren Rückständen bestehen,
  • Chemische Kampf-, Nebel-, Brand- oder Reizstoffe oder Rückstände dieser Stoffe enthalten oder
  • Kriegswaffen oder wesentliche Teile von Kriegswaffen sind.“ (Arbeitshilfe Kampfmittelräumung des Bundes, 31.10.2007)

Die Beseitigung dieser Gefahrstoffe ist seit ca. 1950 in Händen der jeweiligen Bundesländer und entsprechend unterschiedlich länderspezifisch geregelt.

Für die Beseitigung gibt die Arbeitshilfe Kampfmittelräumung des Bundes folgendes Ablaufschema an:

„Die Kampfmittelbeseitigung beginnt mit der historischen Erkundung, die mit einer Bewertung abschließt. Anschließend folgt in der Regel die technische Erkundung, die mit der Gefährdungsabschätzung als abschließende Bewertung endet. Bestätigt sich der Verdacht der Gefahr, wird die Räumung geplant und auf Grundlage eines Räumkonzeptes eingeleitet.

Die Vernichtung erfolgt i.d.R. durch den zuständigen Kampfmittelbeseitigungsdienst der Länder in geeigneter Weise außerhalb der Räumstelle. Ist ein Transport ausgeschlossen, wird das Kampfmittel an Ort und Stelle vernichtet. Mit diesen Arbeiten können nach Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst auch gewerbliche Kampfmittelräumfirmen beauftragt werden.“

Nach den rechtlichen Maßgaben der jeweiligen Länder steht Ihnen die PD Bohr- und Sondiergesellschaft mbH in allen Ablaufschritten der Kampfmittelbeseitigung fachkundig zur Seite.

Im Rahmen der historischen Erkundung von Kampfmittelverdachtsflächen recherchieren wir Ihnen in Archivarbeit, im direkten Kontakt mit Zeitzeugen und mit Hilfe moderner Geoinformationssysteme und Luftbildauswertung konkrete Verdachtspunkte und erstellen darauf basierend eine belastungsfähige Gefährdungsabschätzung.

weiteres Vorgehen

Bei konkretem Verdacht planen unsere Experten für Sie die Räumung und stellen die Räumfähigkeit her. Hierbei kommen die auf den Einzelfall abgestimmten Räummethoden zum Einsatz.

Auf der Verdachtsfläche übernehmen wir für Sie die Erfassung und Sondierung (computergestützte Aufnahme) und erstellen für Sie eine fachliche Auswertung mit Übergabe aller erfassten Daten in digitaler Form.

Eventuelle Funde werden von uns durch Truppführer (fachtechnisches Aufsichtspersonal in der Kampfmittelbergung) identifiziert und geborgen, gegebenenfalls innerhalb der Räumstelle transportiert und für die Vernichtung an den Kampfmittelbeseitigungsdienst übergeben.

Im Abschluss der Räumungsarbeiten erfolgt dann durch uns die Kampfmittelfreigabe Ihres Grundstückes.

Sie erhalten damit alle Leistungen vom Kampfmittelverdacht bis zur Kampfmittelfreigabe aus einer Hand.

Ergebnisdarstellung der ferromagnetischen Tankortung einer Flugfeldbetankungsanlage.